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Wie kann ich mein DSL einrichten ?

Nachdem Sie einen DSL Vertrag abgeschlossen haben schickt Ihnen der DSL Provider ein Paket zu. Nun müssen Sie den DSL Anschluß nur noch einrichten. Dann kann es schon losgehen. Je nach abgeschlossenem Vertrag erhalten Sie die benötigte DSL Hardware gleich mitgeliefert.

    Folgende Bestandteile benötigen

Sie auf jeden Fall:

- einen DSL Splitter

- ein DSL Modem (Router)

- die Zugangsdaten Ihres DSL Providers

Ablauf der DSL Einrichtung

Als Schaltzentrum des DSL-Anschlusses fungiert der Splitter. Er trennt die verschiedenen Datenpakete, also DSL- und Telefondaten, voneinander, die über die Kupferleitung des Telefonanschlusses ankommen, und sendet sie an die jeweiligen Geräte. Der Splitter wird mit dem mittleren Steckplatz der TAE-Telefonbuchse verbunden und dient fortan als eigene Anschlussstation für sämtliche Telekommunikationsgeräte, also auch für Telefon und Faxgerät. Manche Geräte benötigen einen eigenen Stromanschluss.

Der Splitter wird über ein passendes Kabel mit dem DSL-Modem verbunden. Auch dieses benötigt eine Stromquelle. Das Gerät wandelt die erhaltenen Signale in vom Computer verwertbare Daten um. Um die großen Datenmengen schnell verarbeiten zu können, verfügt das DSL-Modem über eine integrierte Prozessoreinheit.

Die Verbindung zum PC erfolgt über ein Netzwerkkabel, das das Modem mit der Netzwerkkarte des Computers verbindet. Diese ist in neueren Rechnern in aller Regel bereits enthalten. Am gängigsten sind Ethernet-Karten oder –Adapter, die Daten mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde empfangen können. Sie muss zwingend den technischen Standard RJ45 erfüllen.

Ist eine Netzwerkkarte nicht vorhanden, muss sie in den Computer eingebaut werden. Die meisten Karten sind leicht über die PCI-Schnittstellen des Computers einzusetzen und über die beiliegende Installations-CD einzurichten. Optional kann ein Netzwerkadapter über die USB-Schnittstelle des PCs zur Verfügung gestellt werden.

Soll der DSL-Empfang über WLAN erfolgen – wozu das DSL-Modem WLAN-fähig sein muss –, muss die Netzwerkkarte des Computers auf den kabellosen Empfang eingerichtet sein. Andernfalls stellen spezielle USB-Adapter die WLAN-Fähigkeit des PCs sicher. Eine WLAN-Verbindung erfordert kein Netzwerkkabel.

Wird das DSL-Modem eingeschaltet, unterzieht es sich einem Selbsttest und synchronisiert sich mit der Gegenstelle im Telefonnetz. Danach ist die Treibersoftware des DSL-Anbieters inklusive der Treiberdaten für das DSL-Modem auf dem Computer zu installieren. Diese Daten liegen normalerweise in Form einer Installations-CD vor. Die Installation kann einen oder mehrere Neustarts des Rechners nötig machen. Die Software testet anschließend die DSL-Verbindung. Außerdem ist die manuelle Konfiguration des Modems möglich, zum Beispiel hinsichtlich der Verbindungstrennungszeiten oder der Funktionen des splitterinternen Firewalls.

Über das entsprechende Einwahlprogramm werden nun das Nutzungskonto eingerichtet und die Einwahldaten abgefragt. Dann besteht die DSL-Verbindung. Sie baut sich bei jedem Start des Computers automatisch auf, sofern das Modem eingeschaltet ist.